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Mein erstes Mal

Doch schon eine Weile ist es nun her, als ich das erste Mal eine WordPress-Seite um einen Online-Shop erweitern sollte. Die Webseite war für ein Schulprojekt und es ging experimentell zu und her: Da war also diese WordPress-Installation auf einem schlecht erreichbaren Server, und ich klatschte einfach mal das erste eCommerce-Plugin auf der Liste und damit die WebShop-Funktionen dran. Hinten im WordPress-Dashboard wurde man durch Assistenten durch die Einrichtung begleitet und so war alles schnell konfiguriert. Als es jedoch darum ging, auf welcher Seite der Shop nun erscheinen sollte, ging das Chaos los.

Das Plugin generiert natürlich Seiten für Shop, Artikel, Warenkorb, Kasse, usw. und irgendwie verstreuten sich diese Seiten auf der ganzen Internetpräsenz und in allen Menus, das der Webshop mehr wie ein Wucherndes Gestrüpp daher kam, als das man ihn als modernen Online-Shop bezeichnen konnte.

Schnell war das Plugin wieder deinstalliert und der Shop durch ein einfaches Kontakt-Formular ersetzt, bei dem man aus einem Menu das gewünschte Produkt auswählen konnte, ohne Warenkorb oder Kasse.

Auf das richtige Plugin kommt es an

Als kürzlich ein Kunde nun einen Webshop wünschte, brach ich in die Welt der eCommerce-Plugins für WordPress auf und wurde schlussendlich fündig. Mit dem Plugin von ecwid.com gelang es mir innerhalb von einer halben Stunde eine bestehende WordPress-Webseite um einen hübschen Online-Shop mit knapp Zehn Produkten im Angebot zu bereichern.

Es kann natürlich sein, dass alle WordPress-eCommerce-Plugins einen Schritt Richtung Anwenderfreundlichkeit gemacht haben, aber ich muss sagen, dass meine erste und meine frischeste Erfahrung mit Web-Shops unter WordPress in starkem Kontrast zueinander stehen.

Alle, die etwas Technologie-Affin sind, kennen wahrscheinlich USB-C oder USB 3.1, die neue Version des allerseits beliebten USB-Anschlusses, die in ihrer Form überhaupt nichts mehr mit den drei Vorgängerversionen gemeinsam hat.

Alle die sich nicht für die neusten Smartphones, Laptops und Gadgets interessieren liegen mit der Vermutung richtig, dass USB-C ein neuer Anschluss ist und folgender Blogeintrag soll kurz erklären, was USB-C auf sich hat.

USB 3.1 ist enorm schnell (doppelt so schnell wie USB3, etwa gleichschnell wie Thunderbolt), klein (etwa wie MicroUSB) und soll der technische Standard für die Zukunft werden. Apples neue MacBook-Reihe besitzt nur USB-C-Ports, und sonst keine Anschlüsse, viele neue Geräte haben eine USB-C-Buchse eingebaut.

Wie bereits erwähnt, passt kein normaler USB-Stick und kein normales Tastatur-Kabel in einen USB-C-Port. USB-C sieht dem Stromanschlüssen der Handys viel ähnlicher, auch in der Grösse. In dieser Hinsicht hatte auch ich meine erste Erfahrungen mit der neuen Version des weitverbreiteten Universalsteckers gemacht, als Handy-Anschluss. Und damit kommen wir auch zum momentanen Problem mit USB-C: Als ich im Ausland auf einer Reise mein Ladekabel in einem Hotel liegen gelassen hatte, musste ich ein neues kaufen. An jeder Ecke und in jedem Raum mit einer Kasse kann man iPhone(alt und neu)–, MicroUSB-, und MiniUSB-Ladekabel kaufen, aber bis ich ein USB-C-Kabel gefunden habe, war eine Woche vergangen.

USB-C ist also der Standard der Zukunft, jedoch nicht der Gegenwart. Fortschrittliche und moderne Laptops, Smartphones und Gadgets setzten bereits darauf, bis sich aber die Welt von den altherkömmlichen USB-Sticks der alten Generation verabschiedet, dauert es sicherlich noch eine Weile.

ist nun online. Der Inhalt hat sich nur wenig verändert, aber wir agieren unter einem neuen Logo und die Webseite präsentiert sich schlichter und eleganter als vorher. Auch auf Mobilgeräten ist die Webseite jetzt noch schöner.

Zum neuen Logo gab es viele Entwürfe und auf der Suche nach Inspiration bin ich über Pinterest gestossen, eine ausgetüftelte Platform, welche hauptsächlich zum Sammeln von Ideen, Bildern und visuellen Impressionen existiert, soweit ich das richtig einschätze. Durch clevere Algorithmen bekommt man ähnliche Dinge wie das gesammelte vorgeschlagen und so ergibt sich eine hübsche Sammlung geballter Inspiration.

Überarbeitete Webseite, überarbeitetes Kontaktformular... Wer hätte gedacht, dass ein Zeilenumschlag im HTML doch noch Auswirkungen auf die Darstellung aufeinanderfolgender <input>-Elemente hat?

Im vorherigen Post wurde erklärt weshalb dieser Blog überhaupt existiert. Aus dem Bedürfnis, diesen Blog zu beginnen, machte ich mich auf die Suche nach geeigneten technischen Lösungen. Es gibt zwei Optionen: entweder ich hoste den Blog selbst mit einem CMS oder ich bediene mich eines Anbieters. Eine selbstgepflegte Lösung bring mehr Flexibilität, Integration und Anpassbarkeit, eine externe Lösung bedarf aber weniger Aufwand und Pflege. Also stiess ich in die Weiten des Webs auf der Suche nach Produkten beider Sorten.

CMS (selbst ist der Mann)

WordPress Das meistbenutzte Blog-CMS. Diesen Gedanken verwarf ich schnell, da eine ganze WordPress-Installation nur für diesen Blog etwas übertrieben scheint.

Kirby Ich stiess auf dieses CMS und war begeistert. Enorm schlicht, enorm einfach aufgebaut. Dann bemerkte ich ein Preisschild...

AnchorCMS Ein, zumindest mir, schon bekanntes Open-Source-CMS, welches auch auf Schlichtheit, Einfachheit und Konfigurierbarkeit setzt. Den Installationsversuch beendete ich jedoch nach der Inkompatibilität mit der PHP-Version des Webservers.

Weitere wären CockpitCMS und PageKit gewesen, diese verfolgte ich dann aber nicht weiter.

Services (extern)

Twitter Der wohl meistbenutzte (Micro-)Blogging-Dienst. Jedoch sind die Post-Längen begrenzt und so entschied ich mich aus diesem Grund dagegen.

Tumblr Viele kennen diesen Blogging-Anbieter, es ist gratis und gut konfigurierbar, aber ist mehr auf Multimedia angelegt als auf nur Text.

SVBTLE Wie auch Tumblr ein schon existierenden Dienst. Sieht modern aus, kostet aber...

write.as Fand ich als Alternative zu SVBTLE. Grundfunktionen sind gratis, moderner look und bloggen mit Markup, was will ich mehr?

Ob die Suche noch weiter geht wird sich zeigen. Die Posts und den Blog selbst zu hosten wäre vielleicht angebrachter, aber diese Lösung finde ich momentan völlig ausreichend.

Einen weiteren Blog im Internet? Weshalb beginnen wir nun auch mit einem Blog?

Auch wir stossen immer wieder auf Interessantes in der Welt, wie auch im Internet. Es können kniffligere Probleme, coole Erfindungen oder einfach interessante Objekte sein. Damit unsere Lösungen, Entdeckungen und Überlegungen irgendwo gesammelt werden können, starten wir nun diesen Blog.