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Im Internet stiess ich anfangs Sommer plötzlich auf etwas mit einem äusserst fesselndem Namen: “BÄRNHÄCKT 2018”. “Spannende Challenges, neue Technologien, non-stop-coding, engagierte, coole Leute und neue Kontakte. Der 48 Stunden Hackathon von Bern in seiner zweiten Auflage.”

Obwohl ich damals mitten in der Prüfungsphase war und der Hackathon mit einem Abflug ins Ausland überlappte, registrierte ich mich und war gespannt was kommen würde. Einige Tage zuvor merkte ich dann, dass ich wohl nur die ersten paar Stunden teilnehmen werde, freute mich aber dennoch auf dieses Erlebnis. Ich hatte jedoch keine Ahnung was ein Hackathon ist und was mich erwarten wird.

Was ist ein Hackathon?

Bei einem Hackathon kommen Technologie-begeisterte Leute zusammen und widmen sich während einer gewissen Zeitspanne (normalerweise ein Wochenende bzw. 48h) in Gruppen der Konzeption einer Lösung für eine Challenge

Was ist der Sinn eines Hackathons?

Ziel der Sponsoren

Mit einem Hackathon probieren Firmen (Challenge-Sponsoren) kreative, neue, andersartige Lösungen für Problemstellungen zu erhalten. Dies passiert, in dem sie eine Challenge (Eine detaillierte Problembeschreibung inkl. der vorhandenen Ressourcen und Tools) stellen und den Anlass mitfinanzieren.

Ziel der Teilnehmer (“Häcker”)

Als Hacker kannst du neue, coole Leute kennenlernen, du kannst Preisgeld gewinnen, deinen Horizont (generell. kreativ und technisch) erweitern und ein spannendes Wochenende erleben.

Was musst du als Teilnehmer können?

Obwohl viele der “Häcker” professionelle Informatiker sind, kommen auch Hobby-Programmierer und Designer an Hackathons. Einige punkten mit technischem Know-How, genauso gefragt sind jedoch kreative Denkweisen, Teammotivations- und -führungskompetenz, oder einfach gute Stimmung zu verbreiten.

Wenn ich die Zeit dazu finde, werde ich noch einen Erlebnisbericht zum Bernhäckt 2018 schreiben. Mehr Infos findet man sonst unter www.bernhackt.ch

1. Die Vorinstallierten

TimeMachine

Der eingebaute BackUp-Dienst von Apple ist einfach wunderbar. Er kümmert sich um alles, ist super einfach zu bedienen und macht nie (oder nur selten) Probleme. Umbedingt nutzen, denn ein BackUp benötigt man erst wenn es schon zu spät ist noch eines zu machen!

Spotlight

Obwohl Spotlight seit OS X Tiger (10.4) fester Bestandteil jedes Mac ist, erkennen nur wenige die Nützlichkeit des Tools. Anstatt einer überfüllten Dockleiste oder dem mühsamen Durchklicken des Launchpads kann man mit ⌘+Leertaste das Spotlight aufrufen, den App-Namen eintippen und sobald der richtige Vorschlag erscheint mit Enter das Programm öffnen. Man kann darin auch schnell etwas rechnen lassen oder die Zwischenablage durch einfügen und wieder kopieren von der Formatierung befreien. Ächt gäbig!

2. Die Kostenlosen

f.lux

Das Licht eines Displays am Abend soll sich negativ auf das Einschlafen auswirken. Besonders das künstliche blaue Licht. f.lux macht den Bildschirm am Abend etwas sonnenuntergangsfarbiger/rötlicher, was zu Beginn gewöhnungsbedürftig ist. Sobald es für einige Tage aktiv ist, blenden dich am Abend alle Bildschirme ohne f.lux.

Pocket

Früher hiess es “read it later”, jetzt heisst es Pocket. Per Knopfdruck speichert es Webseiten und synchronisiert sie mit deinem Account. Praktisch um gefundene Lösungen, Ideen und Rezepte zu speichern oder spannende Artikel für später zu markieren.

AppCleaner

Programme desinstallieren heisst auf dem Mac drag'n'drop auf den Papierkorb. Jedoch hinterlassen gelöschte Programme immer noch weitere Dateien auf dem Computer. AppCleaner startet auf sobald ein Programm im Papierkorb landet und hält nach den damit verbundenen Dateien Ausschau und fragt, ob sie grad mit in die Müllabfuhr sollen.

Etcher

Um Live-USB-Sticks oder bootbare SD-Karten zu machen musste man sich bisher mit dem Terminal abgeben. Etcher macht das ganze mit einer modernen Oberfläche viel angenehmer und überprüft am Ende auch noch ob alles korrekt kopiert wurde.

3. Die Kostenpflichtigen

Magnet

Dass man auf Windows ein Fenster durch ziehen an den Bildschirmrand genau die hälfte des Bildschirms ausfüllen lässt finde ich sehr praktisch. Magnet ist ein kleines Programm das diese Funktionalität beim Mac nachliefert.

1Password

Ein Passwortmanager, kenne und brauche ich schon lange. Passt perfekt auf meine Bedürfnisse, funktioniert prima und ist gut integriert. Mehr dazu im Android-App-Beitrag.

DaisyDisk

Vor allem bei den Ultrabooks ist der Festplattenspeicher oft knapp bemessen. Mit DaisyDisk findet man hübsch wo sich grosse Dateien ansammeln um wieder Speicherplatz frei zu kriegen.

Vor einigen Monaten habe ich meine meistgenutzten Android-Apps vorgestellt, nun stelle ich euch einige Programme für den Mac vor. Im ersten Teil werde ich meine meistgenutzten Programme vorstellen, in einem zweiten Teil folgen dann noch einige kleine Helferlein.

E-Mail: Spark

Lange Zeit war ich mit Apples Mail-Client sehr zufrieden und suchte deshalb nicht nach einer Alternative. Als dann immer mehr E-Mail-Accounts hinzu kamen und ich immer mehr Probleme hatte, machte ich mich auf die Suche. Es gibt einige sehr gute Mail-Programme für den Mac und lustigerweise ähneln sie sich optisch stark. Spark von Readdle war und bleibt der Favorit, nicht zuletzt da es vollkommen gratis und werbefrei ist. Der ehemalige Chef von Apple Mail hat mittlerweile auch zum Spark-Team gewechselt. Wenn man Apple Mail über die letzten Jahre aktiv weiterentwickelt hätte, wäre wahrscheinlich etwas ähnliches entstanden.

Browser: Opera

Wie IE/Edge bei Windows ist Safari bei Mac. Für einige reicht es völlig, viele installieren als erstes auf einem neuen Computer Firefox oder Chrome. Da ich an diesen beiden Marktführern irgendwie keinen gefallen finde, bin ich nun bei Opera gelandet. Ein schönes UI, einige kleine aber coole Features und doch eine schöne Vielfalt an Plug-Ins geben zusammen ein stimmiges Packet ab.

To-Do-Liste: Wunderlist

Apple, Google, Microsoft, Dropbox, alle bieten sie eine To-Do-Liste, die ich nicht bis ins Detail getestet habe. Dennoch benutze ich Wunderlist, da es 1. zwischen Mac und Android synchronisieren kann, 2. gratis nutzbar ist, 3. weder zu simpel noch zu verschachtelt für meine Bedürfnisse ist.

Dokumente: Pages & Word

Klar eine Gewohnheitssache. Für meine Eigenen Dokumente benutze ich ausschliesslich Pages, da ich damit viel besser zurechtkomme, es auf meinem nicht ganz neuen Mac schneller reagiert, ich es hübscher und logischer aufgebaut finde als Word. Sobald jedoch noch andere am selben Dokument teilhaben, benutze ich Word. Als Studi ist es gratis, es ist klarer Marktführer und online findet man viel Hilfe dazu.

Kalender: iCal

Der eingebaute Kalender von Apple finde ich durchwegs gelungen. Er ist übersichtlich, intuitiv und biete alle Funktionen die ich brauche.

Foto-Verwaltung: Fotos

Keine aktive Wahl von mir. Das Fotoprogramm von Apple kann viel, ist das schönste seiner Art und mit abstand das Beste was die Verwaltung einer Fotobibliothek angeht. Jedoch probiert es nun alle Nutzer in die iCloud zu locken und bietet keinerlei Möglichkeit die Fotos auf einem NAS zu lagern. Alle Alternativen sind schlechter, jedoch ist Fotos fernab von Fehlerfrei oder Vollkommen.

Fotomanipulation/Vektordesign: Affinity Designer

Die Adobe Suite ist mir zu teuer, viel zu langsam und frisst enorm viel Platz. Pixelmator war lange Zeit mein Programm der Wahl, es wurde jedoch ständig ausgebaut und so wurde es auf meinem Mac schwerfällig. Affinity Designer hat eine wunderbare Werkzeugpalette aber besticht vor allem mit einer grandiosen Performance.

Web-Dev-Tools: Sublime, Espresso, Transmit

Sublime ist ein sehr robuster, kostenloser TextEditor für Programmierer. Egal welche Programmiersprache und welches Dateiformat. Espresso ist ein TextEditor der auf Webentwicklung ausgerichtet ist. Er bietet einige nützliche Zusatztools an. Transmit hat als Icon einen LKW was seine Funktion gut beschreibt: ein digitaler Logistiker. Egal ob SFTP, FTP, WebDav oder Cloud-Speicher kann Transmit Daten rauf- und runterladen.

Zu Auffahrt hat sich mein Gehirn gemeldet und mich daran erinnert, dass ich letztes Jahr etwas verpasst hatte, das den Namen “Hacky Easter” trug. Schnell wurde ich wieder fündig und bemerkte glücklich, dass ich dieses Jahr nicht zu spät bin.

Organisiert von den Leuten von Hacking-Lab® ist Hacky Easter eine Art spielerisches Turnier das aus knapp 30 einzelnen Rätseln, sogenannten Challenges, besteht. Das ganze widmet sich der Informatik und so geht es bei den Challenges hauptsächlich um Kryptografie, Programmieren und logisches Denken. Dabei ist nicht immer ein konkreter Lösungsweg vorgegeben sondern viele Wege führen ans Ziel. Querdenken und kreative Lösungen sind gefragt. Das Ziel hinter dem Event ist vermutlich mehr Leute für das “Hacken” (im Fachjargon “Informationssicherheit”, “InfoSec” oder “Cyber Security” ) zu begeistern. Obwohl die Hacky Easter wohl nur eine Art Sahnehäubchen darstellt und das ganze auf höherem Niveau oft weniger spielerisch und dafür mit Unmengen mehr an Programmierarbeit und unknackbaren Verschlüsselungen abläuft, so kann man sich dem zentralen Aspekt der möglichst kreativen Lösungssuche dennoch widmen.

Da die 27 Challenges der Hacky Easter von unterschiedlicher Schwierigkeit sind und verschiedene Disziplinen der Informatik fordern, habe auch ich gefallen daran gefunden und bis jetzt neun “Ostereier” gesammelt, wobei natürlich fast gelöste Rätsel bis zum endgültigen Lösen mit der vollkommenen Absorption meiner Aufmerksamkeit einher ging...

Die Teilname ist gratis, man muss sich nur registrieren und los geht's! http://hackyeaster.hacking-lab.com

Als alles begann

Mittlerweile bewirbt jede grössere Bank in der Schweiz ihre TWINT-App. Als ich das erste Mal von TWINT hörte, war es noch ein Projekt von PostFinance alleine, wurde nur an Kiosken akzeptiert und funktionierte als PrePay-System. Das Pendant von UBS war Paymit, welches einen sonderbaren Namen trug und zum einfachen schnellen überweisen von kleineren Geldbeträgen mit dem Handy gedacht war. Man realisierte glücklicherweise schnell, dass wenn man gegen Apple Pay, Google Wallet, usw. bestehen will, am selben Strick ziehen muss. Die beiden Pilotprojekte fusionierten und sowohl andere Finanzdienstleister wie auch Detailhändler klinkten sich ein. Das Ergebnis der Fusion behielt den Namen TWINT und kombinierte die bisherigen Funktionen beider Lösungen.

Nach und nach implementierte jede Bank ihre TWINT-App, startete eine passende Werbekampagne und so bieten heute fast alle ihre eigene App an. Leider funktioniert TWINT bei einigen Anbietern immer noch als PrePay-Modell, was den Nutzen sehr stark limitiert, aber alle Banken machen beim selben Programm mit.

TWINT im Alltag

Heute kann man mit TWINT im Coop bezahlen, auf Starticket Konzertbillete kaufen, auf Digitec oder Microspot die Rechnung begleichen oder einander Geld senden. Obwohl die Werbung vor allem auf die Nutzung an der Kasse bewirbt, benutze ich es am meisten, um Geld anderen Personen zu senden.

Als Gruppe gehen wir ins Kino und einer reserviert & kauft alle Karten? Ich begleiche die Schuld mit TWINT. Beim Bier hat jemand sein Bargeld zuhause gelassen? Ich bezahle zwei Runden und fordere die zweite mit TWINT zurück. Ich kaufe für meine Mutter ein neues Telefon? Per TWINT bezahlt sie es zurück.

TWINT ist bis jetzt die einfachste Lösung für solche Situationen. Nach dem ersten Einrichten braucht man kein kompliziertes e-Banking-Login mehr sondern nur den Fingerabdruck, keine IBAN- und Kontonummern sondern die Handynummer des Empfängers. Probieren geht über studieren, TWINT ist gratis!

TWINT in der Zukunft

Bald schon wird der neue Überweisungsstandart ISO20022 eingeführt und mit ihm der Orange Einzahlungsschein durch einen QR-Code ersetzt. Wenn TWINT damit kompatibel ist, wird das ganze sehr spannend. Und sobald jede Uhr eine SmartWatch ist und TWINT diese Unterstützt, könnte es problemlos das Bezahlmittel der Zukunft werden. Wer weiss, vielleicht ändert aber die ISO2022 mit ihren QR-Code-Rechnungen auch alles...

In der Adventszeit ist der Briefkasten mit Katalogen für Geschenkideen gefüllt und nicht wenige davon beziehen sich auf technische Gadgets, neue Smartphones und futuristisch aussehende Foto-Drohnen. Deshalb ist dieser Eintrag nicht zu irgendwelchen Geräten sondern zu den meist gebrauchten oder viel eher meist geliebten Apps auf meinem Smartphone, denn WhatsApp, FaceBook, Instagram und das Telefon bedürfen keiner weiteren Erklärung.

Kalender

Wenn Studium, Sport, Kollegen, Weihnachten und noch ein Computerhilfebedürftiger Verwandter alle an deiner Zeit nagen ist der Kalender auf dem Handy der Ort des Geschehens. Der vorinstalliere Kalender von Google ist hübsch und funktioniert, jedoch mag ich meinen Tag offen auf der ersten Seite als Widget. Dazu ist der Google-Kalender zu klobig. Abhilfe bei mir schafft der Business Kalender 2 von Appgenix, der viel einflussreicher klingt als er ist, aber das Mass zwischen Konfigurierbarkeit und Übersichtlichkeit in meinen Augen gut getroffen hat. Die Gratisversion genügt mir, einige Features benötigen eine Lizenz.

Passwörter

Wer es sich leicht machen will speichert alle Passwörter im Browser und lebt gut damit. Wer sich den Alltag erschweren will oder seit Snowden der NSA, Google, Apple und co. nicht mehr ganz alles anvertrauen will nicht. Dennoch kann ich mir nicht alle Passwörter merken und bin froh dass ich nicht für jeden Online-Einkauf meine Kreditkartennummer abtöggelen muss. Schon seit ewig benutze ich 1Password von AgileBits auf dem Laptop. Für Android gibt es eine App als eingeschränkte Gratis- oder vollständige Premium Version. Leider stellt AgileBits immer wie mehr auf eine Abonnement-Lösung um die mir zu teuer ist und dann werde ich mich wieder umsehen müssen.

Einkaufsliste

Falls die Einkaufsliste nicht ausschliesslich im Kopf stattfindet und mehrere Personen aus demselben Kühlschrank essen ist es praktisch, wenn jeder seine Wünsche oder entdeckten Kühlschranklücken auf dieselbe Liste schmeissen kann. Bring! von Bring! Labs in Zürich ist eine hervorragende Schweizer App genau für das. Gratis, unter aktiver Entwicklung.

Mail

Der vorinstallierte GMail-Client ist gut, es geht aber besser. Nach CloudMail/Newton, die das Abo-Schicksal ereilt hat und Alto, das kürzlich plötzlich sein Ende verkündete bin ich jetzt bei Edison Mail von Edison Software gelandet. Schön, schnell, zuverlässig und natürlich gratis.

Browser

Chrome ist schnell, zuverlässig und gut, der Brave Browser von Brave Software ist nichts anderes als Chrome mit eingebautem Ad- und Trackingblocker. Zudem sieht das App-Icon besser aus.

Zeitung

Am meisten Lese ich in der 12-App der Tamedia, die immer um 12 Uhr Mittags “Täglich 12 ausgewählte Artikel” präsentiert. Obwohl die Auswahl der Artikel nicht immer von gleicher Qualität ist, finde ich es ein ansprechendes Format. Watson, Vice und Der Bund sind auch installiert, falls noch mehr News gelesen werden wollen.

Musik

Wenn du kein Spotify hast, hast du kein Spotify. Wer sich aber zu schade für einen Streamingdienst ist bzw. wer sein Geld schon vor Monatsbeginn besser investiert hat ist der BlackPlayer von FifthSource zu empfehlen. Er ist einer der wenigen seiner Art, der nicht für Abos, Google-Ads oder ein Lizenzupgrade wirbt, bietet gratis alles was man so braucht und sieht auch noch cool aus.

Games

Obwohl Spiele kommen und gehen, der Handyakku eher schwach ist und es RocketLeague nicht auf für Smartphones gibt, habe ich für den kleinen Zeitvertrieb einige Spiele installiert. Mein all-time Favorit ist Timberman von Digital Melody, momentan sind auch noch Influence, Air Control 2, Missiles, Topsoil, Oil Hunt und Light House auf meinem Handy.

Als armer Student und nicht zahlungswilliger Play-Store-Benutzer benutze ich, wie vielleicht aufgefallen, ausschliesslich Apps, die gratis sind oder eine Gratisversion bieten.

Endlich wurde Zuhause ein NAS eingespannt (QNAP TS-451+8GB) und so wird das ganze Daten/Benutzer/Streaming/LAN-Konzept einer Aktualisierung unterzogen.

NAS

Für Technisch Unvorbelastete: ein NAS (Network Attached Storage) ist wie der Name verrät ein ans Netz angehängte Speicher. Mit Netz ist im Normalfall das lokale haushaltweite Netzwerk gemeint und mit Speicher sind üblicherweise zwei bis vier grosse Festplatten (1TB<) gemeint, die zusammen mit einem kleinen Computer in einem “Kästli” stecken. Und diesem Kästli sagt man eben NAS.

Family-NAS

Das Ziel ist, alle Medien (Musik, Fotos und Filme) irgendwie sinnvoller im Netzwerk verfügbar zu haben, die einzelnen Computer der Familie Datentechnisch entlasten zu können und eventuell sogar gerüstet für allfällige zukünftige Erweiterungen zu sein (SONOS, WLAN-TV). In diesem Eintrag werde ich vor allem über diese Themen berichten und nicht was man alles noch hätte und könnte.

Vorweg ist zu sagen, dass bei uns alle mit Macs arbeiten, Fotos.app zur Fotoverwaltung benutzen, es bestehen 2-3 iTunes Bibliotheken, iPhones und Androiden halten sich die Stange und ich bin der einzige mit so etwas wie einer digitalen Filmsammlung.

Wieso das QNAP TS-451

Im Internet bin ich über einige Reviews gestolpert die das QNAP TS-451 und den kleinen Bruder QNAP TS-251 in hohen Tönen loben, auf tutti.ch war dazu genau dieses Gerät zu einem guten Preis neuwertig im Angebot. Die Wahl war also eher der Gelegenheit zu verdanken als vielstündiger Abwägung und Recherche.

Das QNAP-NAS war sofort einsatzbereit, einstecken und los gieng's. Am Strom und Internet anstecken, starten, Admin anlegen, Grundeinstellungen durchklicken und fertig. Mit einem Webbrowser angesteuert findet man eine intuitive Oberfläche, sehr Android/iOS-ähnlich mit Apps und einem App Store.

Musik

QNAP bietet Unterstützung für die hauseigenen Apps “Music Station”, “Foto Station” und “Video Station” an. Da ich aber auf meinem Computer iTunes sehr mag, will ich die Musik vom NAS in meinem iTunes haben. Ich habe bei Kunden schon verschiedene Setups mit NAS und iTunes gesehen und habe mich aber hier entschieden auf dem NAS einfach den vorinstallierten iTunes-Server zu starten, der in allen iTunes-Programmen im Netzwerk als Bibliothek angezeigt wird. Funktioniert gut, aber klinkt sich manchmal aus...Nur zur Hälfte zufriedenstellend...

Fotos

Mit der Fotos-App, Fotostream und der iCloud-Fotomediathek will Apple seine Kunden dazu bringen, monatlich iCloud-Speicherplatz zu berappen. Somit ist keinerlei Support für andere Lösungen gegeben. Bis jetzt habe ich noch keine gute Lösung für eine Art Familien-Foto-Sharing auf dem NAS gefunden.

Filme

Mit den Filmen hatte ich weitaus mehr Erfolg. Über den App-Store liess sich der Plex-Server installieren. Dieser ist einfach nur wunderbar: Einfach zu konfigurieren, sieht sehr schön aus und bietet alles was man braucht. Sogar Familienmitgliedern in England kann ich Zugriff auf meine Sammlung gewähren und die können dann à la Netflix auf meine ganze Mediathek zugreifen.

LDAP

Ich wollte mal ausprobieren ob nicht eine Art Client-Host-Modell möglich wäre, also dass sicher Zuhause jeder an jedem Computer einloggen könnte und stets dasselbe antreffen würde. Ich schaffte es einen LDAP-Server auf dem NAS zu starten und einen Testcomputer für die Authentifizierung über diesen Server zu konfigurieren, jedoch gelang es mir nicht, das die Benutzerdateien schlussendlich auf dem NAS gespeichert und aktualisiert werden und nicht lokal. Mir fehlt es klar an Expertise in solch eher Enterprise-grade-fokussierten Technologien, mal schauen ob ich da noch weiterkomme....

Schlusswort

Wir haben nun einen leicht wackeligen iTunes-Server für die Musik, noch keine Lösung für die Bilder und einen grandiosen Plex-Server für die Filmmediathek. Das LDAP-Experiment zeigte, dass es möglich wäre aber man sich dazu noch tiefer reinknien müsste. Ich finde das NAS super, ob aber die anderen weniger technophilen Familienmitglieder gleichviel davon profitieren, wird sich noch zeigen.

Mein erstes Mal

Doch schon eine Weile ist es nun her, als ich das erste Mal eine WordPress-Seite um einen Online-Shop erweitern sollte. Die Webseite war für ein Schulprojekt und es ging experimentell zu und her: Da war also diese WordPress-Installation auf einem schlecht erreichbaren Server, und ich klatschte einfach mal das erste eCommerce-Plugin auf der Liste und damit die WebShop-Funktionen dran. Hinten im WordPress-Dashboard wurde man durch Assistenten durch die Einrichtung begleitet und so war alles schnell konfiguriert. Als es jedoch darum ging, auf welcher Seite der Shop nun erscheinen sollte, ging das Chaos los.

Das Plugin generiert natürlich Seiten für Shop, Artikel, Warenkorb, Kasse, usw. und irgendwie verstreuten sich diese Seiten auf der ganzen Internetpräsenz und in allen Menus, das der Webshop mehr wie ein Wucherndes Gestrüpp daher kam, als das man ihn als modernen Online-Shop bezeichnen konnte.

Schnell war das Plugin wieder deinstalliert und der Shop durch ein einfaches Kontakt-Formular ersetzt, bei dem man aus einem Menu das gewünschte Produkt auswählen konnte, ohne Warenkorb oder Kasse.

Auf das richtige Plugin kommt es an

Als kürzlich ein Kunde nun einen Webshop wünschte, brach ich in die Welt der eCommerce-Plugins für WordPress auf und wurde schlussendlich fündig. Mit dem Plugin von ecwid.com gelang es mir innerhalb von einer halben Stunde eine bestehende WordPress-Webseite um einen hübschen Online-Shop mit knapp Zehn Produkten im Angebot zu bereichern.

Es kann natürlich sein, dass alle WordPress-eCommerce-Plugins einen Schritt Richtung Anwenderfreundlichkeit gemacht haben, aber ich muss sagen, dass meine erste und meine frischeste Erfahrung mit Web-Shops unter WordPress in starkem Kontrast zueinander stehen.

Alle, die etwas Technologie-Affin sind, kennen wahrscheinlich USB-C oder USB 3.1, die neue Version des allerseits beliebten USB-Anschlusses, die in ihrer Form überhaupt nichts mehr mit den drei Vorgängerversionen gemeinsam hat.

Alle die sich nicht für die neusten Smartphones, Laptops und Gadgets interessieren liegen mit der Vermutung richtig, dass USB-C ein neuer Anschluss ist und folgender Blogeintrag soll kurz erklären, was USB-C auf sich hat.

USB 3.1 ist enorm schnell (doppelt so schnell wie USB3, etwa gleichschnell wie Thunderbolt), klein (etwa wie MicroUSB) und soll der technische Standard für die Zukunft werden. Apples neue MacBook-Reihe besitzt nur USB-C-Ports, und sonst keine Anschlüsse, viele neue Geräte haben eine USB-C-Buchse eingebaut.

Wie bereits erwähnt, passt kein normaler USB-Stick und kein normales Tastatur-Kabel in einen USB-C-Port. USB-C sieht dem Stromanschlüssen der Handys viel ähnlicher, auch in der Grösse. In dieser Hinsicht hatte auch ich meine erste Erfahrungen mit der neuen Version des weitverbreiteten Universalsteckers gemacht, als Handy-Anschluss. Und damit kommen wir auch zum momentanen Problem mit USB-C: Als ich im Ausland auf einer Reise mein Ladekabel in einem Hotel liegen gelassen hatte, musste ich ein neues kaufen. An jeder Ecke und in jedem Raum mit einer Kasse kann man iPhone(alt und neu)–, MicroUSB-, und MiniUSB-Ladekabel kaufen, aber bis ich ein USB-C-Kabel gefunden habe, war eine Woche vergangen.

USB-C ist also der Standard der Zukunft, jedoch nicht der Gegenwart. Fortschrittliche und moderne Laptops, Smartphones und Gadgets setzten bereits darauf, bis sich aber die Welt von den altherkömmlichen USB-Sticks der alten Generation verabschiedet, dauert es sicherlich noch eine Weile.

ist nun online. Der Inhalt hat sich nur wenig verändert, aber wir agieren unter einem neuen Logo und die Webseite präsentiert sich schlichter und eleganter als vorher. Auch auf Mobilgeräten ist die Webseite jetzt noch schöner.

Zum neuen Logo gab es viele Entwürfe und auf der Suche nach Inspiration bin ich über Pinterest gestossen, eine ausgetüftelte Platform, welche hauptsächlich zum Sammeln von Ideen, Bildern und visuellen Impressionen existiert, soweit ich das richtig einschätze. Durch clevere Algorithmen bekommt man ähnliche Dinge wie das gesammelte vorgeschlagen und so ergibt sich eine hübsche Sammlung geballter Inspiration.