USB-C

Alle, die etwas Technologie-Affin sind, kennen wahrscheinlich USB-C oder USB 3.1, die neue Version des allerseits beliebten USB-Anschlusses, die in ihrer Form überhaupt nichts mehr mit den drei Vorgängerversionen gemeinsam hat.

Alle die sich nicht für die neusten Smartphones, Laptops und Gadgets interessieren liegen mit der Vermutung richtig, dass USB-C ein neuer Anschluss ist und folgender Blogeintrag soll kurz erklären, was USB-C auf sich hat.

USB 3.1 ist enorm schnell (doppelt so schnell wie USB3, etwa gleichschnell wie Thunderbolt), klein (etwa wie MicroUSB) und soll der technische Standard für die Zukunft werden. Apples neue MacBook-Reihe besitzt nur USB-C-Ports, und sonst keine Anschlüsse, viele neue Geräte haben eine USB-C-Buchse eingebaut.

Wie bereits erwähnt, passt kein normaler USB-Stick und kein normales Tastatur-Kabel in einen USB-C-Port. USB-C sieht dem Stromanschlüssen der Handys viel ähnlicher, auch in der Grösse. In dieser Hinsicht hatte auch ich meine erste Erfahrungen mit der neuen Version des weitverbreiteten Universalsteckers gemacht, als Handy-Anschluss. Und damit kommen wir auch zum momentanen Problem mit USB-C: Als ich im Ausland auf einer Reise mein Ladekabel in einem Hotel liegen gelassen hatte, musste ich ein neues kaufen. An jeder Ecke und in jedem Raum mit einer Kasse kann man iPhone(alt und neu)–, MicroUSB-, und MiniUSB-Ladekabel kaufen, aber bis ich ein USB-C-Kabel gefunden habe, war eine Woche vergangen.

USB-C ist also der Standard der Zukunft, jedoch nicht der Gegenwart. Fortschrittliche und moderne Laptops, Smartphones und Gadgets setzten bereits darauf, bis sich aber die Welt von den altherkömmlichen USB-Sticks der alten Generation verabschiedet, dauert es sicherlich noch eine Weile.