Küstenkladde

pianoanfängerin

Fallen.

Das Laub fällt.

“Fall” – Herbst.

Alles wird neu.

Loslassen, fallen,

neu werden.

Der November ist viel schöner

als sein Ruf.

Abschied nehmen.

Trauern.

Neu beginnen.

Der Trost der Natur,

ihr Versprechen: es gibt

kein Ende.

Alles beginnt immer wieder

von Neuem.

Und wir sind im Kreislauf -

immer und ewig – mitten drin.

#Möwenlyrik

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Schon ist eine Woche Urlaub vorbei. Wie schnell das immer geht!

Eine Woche, in der die Jahreszeit den Schalter von Sommer auf Herbst umlegte. Erst war es nur ein zartes “Komm, wir probieren es mal aus …” und morgens war es noch warm, aber dunkel.

Und dann plötzlich war der Sommer einfach vorbei! Gestern noch im Badeanzug am Steg – heute im Rollkragenpullover in der Wohnung.

Für die erste Woche habe ich mir natürlich wieder zu viel vorgenommen. Erholsam sollte es sein und kreativ. Sogar das Stricken wollte ich wieder anfangen, weil es doch vorne beim Dorfplatz neben dem Bioladen so einen hübschen kleinen Buch-, Kunst- und Strickladen gibt. Buchanker heißt der!

Aber nach einer Woche ist klar: zu viel, zu viel. Konzentration, bitte! sagt die innere Stimme. Kein Malen, kein Stricken, kein Fotografieren (höchstens vielleicht Knipsen).

Da sind ein paar Klavierstücke, die ich gerne viel besser spielen möchte. Die Cantate 147 von Bach, die im Grundkurs so leicht von der Hand ging … Und jetzt! Diese ganzen Tonleiterwechsel dauernd! Sternennacht von Don Mc Leon. Und von Puccinis “Nessun dorma” ganz zu schweigen.

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Die Abendsonne färbt die zarten Wolken rosarot. Die Herbstfeste werfen hier an der Küste ihre Schatten voraus wie hier das Lichterfest.

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Hier im Norden heißt es Sonnabend. Wenn ich das früher hörte, dachte ich, aha, ein Nordlicht also! Die meiste Zeit meines Lebens hieß dieser Tag Samstag. Damit verbinde ich schwarze Farbe und ein Tier. Ein Sams. Eine Art Biber. Oder so wie das, was sich Frauen früher um den Hals legten. Einen weichen Fuchs, aber eben in schwarz. Seltsam, oder? Als neues Nordlicht übernehme ich daher gerne:

Sonnabend! Da steckt Leuchtkraft drin. Sonnenschein. Der Sonntag scheint durch den Abend schon hinein.

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Heute ist kein Frei-Freitag, aber ein “Letzter-Tag-vor-dem-Urlaub-Tag!”

In der Nacht zwei Stunden wach gelegen. Warum? Weil unklar ist, ob Ben und Kate sich kriegen! Wer Ben und Kate sind? Die aus dem “Kleinen Café in Kopenhagen”. Kennt ihr nicht?

Na, die Londoner Journalist:innen, die bei den glücklichen Dänen den Hygge-Lebensstil erkunden wollen. Kate organisiert das. Ben fährt unfreiwillig mit. Sie mögen sich nicht leiden, aber dann funkt es natürlich doch. Bis zum Wiedereinschlafen haben sie sich aber nicht gekriegt.

#Gehört

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Wasser wärmer als die Luft,

leichtes Sprühen 
von unten

oder war es oben?

Wolkendrama.

Klares Wasser,

Möwenwirbel,

Schwanenschwimmen,

Entenbaden.

Meerschwimmen 2025.

#Möwenlyrik

Der Boden ist nass vom Regen. Es ist herbstlich. Nur vereinzelt zwitschert noch ein Vogel. Die Möwen jammern.

#PianoAnfängerin

Da zünde ich am Klavier schon mal ein Kerzlein an. Hier gibt es gerade Stücke von Ludwig van Beethoven (Piano Sonata No. 8), Frédéric Chopin (Étude Op. 10 No. 3), Erik Satie (Gnossienne No. 1) und Franz List (La Campanella) zu üben. Ich liebe es! Sie sind zum Glück so aufbereitet, dass Schülerinnen, die gerade mal die Grundlagen beherrschen, sie spielen können.

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Leise säuselt

der Wind durch

die langen Äste der

Weide,

leer ergießt sich der

Strand,

der Sand bläst sanft

über die Muscheln, die

das Meer rhythmisch

in der Nacht ans Land spült.

Vereinzelt singen Vögel,

kreischt ein Rabe, schreien Möwen.

Morgenstimmung -

kurz bevor der Tag

erwacht.

#Möwenlyrik

Endlich!

Endlich mache ich einen alten Traum wahr.

Seit ich das Instrument gekauft habe, spukt der Gedanke in meinem Kopf:

Eines Tages “Für Elise” spielen können!

Welche Kraft Träume haben, wenn sie wirklich eigene Träume sind.

Ich habe mich also an mein Keyboard gesetzt, meine Hände auf die Tasten gelegt und versucht, Hirn, Noten und Bewegung zusammenzubringen:

“Hirn an Hände!”

Wie oft das nicht gelingt!

“Üben, üben, üben” hat meine Mutter früher immer gesagt, wenn ich etwas neu gelernt habe. Seltsam, wie solche Sätze noch Jahrzehnte später Wirkung zeigen.

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Das Instrument ist so alt, dass ich nicht genau weiß,

ob ich dafür in Mark oder in Euro gezahlt habe.

Ich bin auf einem Flohmark herumgebummelt

und habe nach etwas Ausschau gehalten, von dem ich nicht wusste,

was es war.

Sind Flohmärkte nicht dafür gemacht?

Sie laden dazu ein, was preis geboten wird, inspirieren, regen die Phantasie an, was könnte man damit machen, wo könnte die neue Vase einen neuen Punkt setzen, was schlummert in Dir? Was möchte geweckt werden?

Und da war es!

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