Küstenkladde

Winter

Das Fremde ist nicht verschwunden in der Welt, es hat nur seinen Platz verloren. Irrt herrenlos umher.

Der Tag startet mit der Lektüre des “Sommernachtstraums“ von Tanya Lieske.

Das Buch beginnt im Januar. Eine Schulklasse probt den Sommernachtstraum und spiegelt gleichzeitig die Alltags-Erlebnisse der Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern wider.

Nach dem Morgentee beende ich einen Brief an eine Freundin und lege ihn zu den kleinen Geburtstagsgeschenken in einen Umschlag.

Es hat wieder geschneit.

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Der Tag beginnt mit einer Tasse Tee. Eine frisch gekochte Kanne Kaffee folgt mir unauffällig ins Home-Office. Ich starte den Laptop, schalte die Kamera ein und entzünde ein Adventslicht. Der Bildschirmschoner der Hochschule leuchtet mir entgegen.

Um 8:00 Uhr geht es dann los mit der virtuellen Lehre, dem Live-Tutorium “Inklusion”.

Ich öffne E-Mails und finde eine Bewertung der Studierenden, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein Glitzermoment!

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Blätterlos reckt sich der Baum,

bretterlos streckt sich der Steg,

allein am grün-weißen Leuchtturm

erhebt sich eine Tanne in ihrem grünen Kleid,

weihnachtlich dorthin dekoriert grüßt sie

die heimkehrenden Seefahrer:innen.

Sanft und weich spülen die Wellen ans Ufer

über den braun-weißen Sand.

Tief ins Wasser versunken sind die Köpfe

der Schwanenfamilie, die schwarzen

Enten lauschen den heiseren Schreien der weißen Möwen.

Glühend leuchten die Feuerstellen in die kühle Dämmerung,

der Rauch des verkohlten Holzes dringt in die Wintermäntel.

#Möwenlyrik

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Die letzte Sturmflut

gab ihr den Rest.

Jetzt ist sie eine Baustelle.

Metallene Gitter hindern das Betreten.

Am Anfang war da gar kein Holz

und viele Möwen.

Dann Bauarbeiter.

Dann helles Holz.

Eingepackt in dicke Wintermäntel

wandern die Besucherströme an ihr vorbei.

Die Sonne strahlt.

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Frühling im Januar!

Frühlingsgefühle, woher kommen sie nur?

Blühen tut nichts.

Ist es das Lüftchen, das etwas wärmer weht.

Vielleicht die Sonne?

Es ist jedenfalls Zeit!

Für die erste Fahrradtour.

Eine Flasche Wasser und ein paar Bücher für den Bücherschrank werden eingepackt und dann geht es, warm eingepackt, auf das Rad.

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Das Instrument ist so alt, dass ich nicht genau weiß,

ob ich dafür in Mark oder in Euro gezahlt habe.

Ich bin auf einem Flohmark herumgebummelt

und habe nach etwas Ausschau gehalten, von dem ich nicht wusste,

was es war.

Sind Flohmärkte nicht dafür gemacht?

Sie laden dazu ein, was preis geboten wird, inspirieren, regen die Phantasie an, was könnte man damit machen, wo könnte die neue Vase einen neuen Punkt setzen, was schlummert in Dir? Was möchte geweckt werden?

Und da war es!

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Neben dem grün-weissen Leuchtturm an der Nordermole

steht ein Tannenbaum.

Ungeschmückt. Natürlich. Grün.

Je nach Perspektive klein oder groß. Wie der Leuchtturm selbst.

Die Trelche am Anfang der Mole schauen über ihn hinweg aufs Meer. Wenn sie nicht gerade mit den Vorbeigehenden sprechen, so dass man sich überrascht umschaut. Wer war das?

In der Vorderreihe drängen sich kleine Weihnachtsbuden an der Trave entlang bis zum Kreuzfahrtterminal. Deswegen legt auch das Traumschiff nicht an.

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Hörst Du den leisen Klang der Wellen

gegen das Ufer schlagen?

Erkennst Du die Weite, mit der Dein Blick über den Sand,

den Strand, das Wasser, das andere Ufer,

den Horizont bis zum Himmel und wieder zurück gleiten kann?

Riechst du die Mischung aus Seetang und Fisch?

Fühlst du den Wind in Deinem Gesicht?

Spürst Du die Ruhe?

#Möwenlyrik

November.

Wir blättern die Zeit um und es ist November.

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Moin!

Sabine, gebürtige Rheinländerin, vor ein paar Jahren an die Küste gezogen.

In Küstenkladde findet ihr #Möwenlyrik #Küstennotizen #Frühling #Sommer #Herbst #Winter #Gelesen #Gesehen #Gehört #frauengestalten #Reisekladde #EinTag

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