Küstenkladde

Frühling

Die Blogparade 12 von 12 gibt es bald solange, wie es das Internet gibt, was echte Nerds nun vehement bestreiten würden. Immerhin, sie stammt aus dem Jahr 2008 und wird von dem Blog “Draußen nur Kännchen” gehostet. 1000 Dank dafür!

Bei der Blogparade geht es darum, dass der 12. eines Monats in Bildern erzählt wird und ich erzähle Euch heute von einer kleinen Radtour durchs Dorf.

Ich hatte Samstagssachen zu erledigen und nach einer prall gefüllten Woche in Zügen und Städten bin ich gerne bei herrlichstem Sonnenwetter los geradelt in Richtung Einkaufsstraße, die hier Vorderreihe heißt.

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Es gibt Tage, an denen wünscht man sich Abwechslung, die Unterbrechung des Alltagstrotts, raus aus dem Üblichen.

Und dann sind da Tage, da sehnt man sich nach Normalität. Heute ist so ein Tag.

Der Hund hat sich vor ein paar Tagen verletzt und wir wurden zum Pflegehaushalt.

Zum Glück hat er heute Nacht durchgeschlafen. Erst am frühen Morgen wimmert er leise und muss versorgt werden. Er frisst normal und verschluckt so auch die Tablette, die ihm die Schmerzen lindert.

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Wenn ich das Fenster öffne,

brandet das Meer von den Ufern herauf.

Das Möwengeschrei geht darin

unter.

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Wind und Wellen

brausen auf.

Eine Märzsonne,

die wenig lacht.

Vogelgezwitscher,

das im Lärm untergeht.

2 Drachen am Himmel.

Übriggebliebene?

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Der Morgen dämmert herauf.

Ich stehe auf und koche eine Kanne Tee. Während der Tee zieht, folgt eine kleine Morgenmeditation und ich lese ein paar Seiten in einem Buch meiner Wahl.

Es liegen immer ein paar Bücher bereit, die ich nach und nach zu Ende lese.

Etwas Gutes, etwas Durchdachtes lesen bevor ungefiltert die Katastrophen der Welt den Tag durchbrechen, ein gutes Buch zur Hand nehmen.

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Moin!

Sabine, gebürtige Rheinländerin, vor ein paar Jahren an die Küste gezogen.

In Küstenkladde findet ihr #Möwenlyrik #Küstennotizen #Frühling #Sommer #Herbst #Winter #Gelesen #Gesehen #Gehört #frauengestalten #Reisekladde #EinTag

Die Hashtags führen Euch zu den entsprechenden Beiträgen.

Im Netz findet ihr mich auf Mastodon.

Ein Maibaum, auf dem Kirchplatz,

Sonnenhungrige auf der Promenade.

Die Strandkörbe stehen bereit.

Besonders Mutige gehen baden.

Ein Schwanenpärchen nahe des Leuchtturms.

Absperrband für die kleine Familie.

#Möwenlyrik

#Gelesen

„Fänger im Roggen“

„Veteranentag“, das ist der Tag, an dem die „ganzen Deppen, die ihre Abschlussprüfung an der (Schule) etwa 1776 gemacht haben, wie blöd in der Gegend rumrennen … und uns jede Menge Ratschläge für die Zukunft geben …“

#Frühling

Mit der Winterzeit endet die Winterzeit.

Mit der Zeitumstellung ist der Winter zu Ende.

Das Dorf füllt sich mit Leben.

Osterfeuer

Menschen, die ihre Gesichter der Sonne entgegen halten.

Die Winter sind lang an der Küste.

Es stürmt.

Es regnet.

3 Wochen tiefer Schnee.

Aber die Winter sind auch schön.

Weite Strände ohne Strandkörbe.

Hunde, die am Wasser tollen,

kreuz und quer durch den hellen Sand.

Und ein Meer, das sich in seiner ganzen Vielfalt zeigt.

#Möwenlyrik

Jedoch liebte Hans Castorp das Leben im Schnee. Er fand es demjenigen am Meeresstrande in mehrfacher Hinsicht verwandt: die Urmonotonie des Naturbildes war beiden Sphären gemeinsam.

Thomas Mann: Der Zauberberg

#Frühling

Zum ersten Mal bei geöffnetem Fenster,

die Sonne scheint,

die Natur zeigt zarte Frühlingsfarben,

die Möwen kreischen

in Erwartung der Sommergäste,

im Hintergrund die Meeresbrandung.

Eben wurden sie noch abtransportiert,

die Strandkörbe.

Die Hunde tollten am Strand.

Schon aber werden die Wagen mit den Körben wieder herbeirollen.

Noch habe ich meinen Strandkorb oberhalb der Promenade für mich alleine,

kann warm eingepackt einen Kaffee trinken und dem Treiben zuschauen.

Winterfreuden, die abgelöst werden vom Sommerglück.

Das Meer ist ein Wunder.

(Virginia Woolf)

Es wird wieder #Frühling an der Küste.

#Möwenlyrik