Die Blogparade 12 von 12 gibt es bald solange, wie es das Internet gibt, was echte Nerds nun vehement bestreiten würden. Immerhin, sie stammt aus dem Jahr 2008 und wird von dem Blog “Draußen nur Kännchen” gehostet. 1000 Dank dafür!
Bei der Blogparade geht es darum, dass der 12. eines Monats in Bildern erzählt wird und ich erzähle Euch heute von einer kleinen Radtour durchs Dorf.
Ich hatte Samstagssachen zu erledigen und nach einer prall gefüllten Woche in Zügen und Städten bin ich gerne bei herrlichstem Sonnenwetter los geradelt in Richtung Einkaufsstraße, die hier Vorderreihe heißt.
Es gibt Tage, an denen wünscht man sich Abwechslung, die Unterbrechung des Alltagstrotts, raus aus dem Üblichen.
Und dann sind da Tage, da sehnt man sich nach Normalität.
Heute ist so ein Tag.
Der Hund hat sich vor ein paar Tagen verletzt und wir wurden zum Pflegehaushalt.
Zum Glück hat er heute Nacht durchgeschlafen. Erst am frühen Morgen wimmert er leise und muss versorgt werden. Er frisst normal und verschluckt so auch die Tablette, die ihm die Schmerzen lindert.
Ich stehe auf und koche eine Kanne Tee. Während der Tee zieht, folgt eine kleine Morgenmeditation und ich lese ein paar Seiten in einem Buch meiner Wahl.
Es liegen immer ein paar Bücher bereit, die ich nach und nach zu Ende lese.
Etwas Gutes, etwas Durchdachtes lesen bevor ungefiltert die Katastrophen der Welt den Tag durchbrechen, ein gutes Buch zur Hand nehmen.
„Veteranentag“, das ist der Tag, an dem die „ganzen Deppen, die ihre Abschlussprüfung an der (Schule) etwa 1776 gemacht haben, wie blöd in der Gegend rumrennen … und uns jede Menge Ratschläge für die Zukunft geben …“
Jedoch liebte Hans Castorp das Leben im Schnee. Er fand es demjenigen am Meeresstrande in mehrfacher Hinsicht verwandt: die Urmonotonie des Naturbildes war beiden Sphären gemeinsam.