Das Buch beginnt im Januar. Eine Schulklasse probt den Sommernachtstraum und spiegelt gleichzeitig die Alltags-Erlebnisse der Schüler:innen, Lehrer:innen und Eltern wider.
Nach dem Morgentee beende ich einen Brief an eine Freundin und lege ihn zu den kleinen Geburtstagsgeschenken in einen Umschlag.
Der Tag beginnt mit einer Tasse Tee. Eine frisch gekochte Kanne Kaffee folgt mir unauffällig ins Home-Office. Ich starte den Laptop, schalte die Kamera ein und entzünde ein Adventslicht. Der Bildschirmschoner der Hochschule leuchtet mir entgegen.
Um 8:00 Uhr geht es dann los mit der virtuellen Lehre, dem Live-Tutorium “Inklusion”.
Ich öffne E-Mails und finde eine Bewertung der Studierenden, die mir ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Ein Glitzermoment!
Das Instrument ist so alt, dass ich nicht genau weiß,
ob ich dafür in Mark oder in Euro gezahlt habe.
Ich bin auf einem Flohmark herumgebummelt
und habe nach etwas Ausschau gehalten, von dem ich nicht wusste,
was es war.
Sind Flohmärkte nicht dafür gemacht?
Sie laden dazu ein, was preis geboten wird, inspirieren, regen die Phantasie an, was könnte man damit machen, wo könnte die neue Vase einen neuen Punkt setzen, was schlummert in Dir? Was möchte geweckt werden?
Neben dem grün-weissen Leuchtturm an der Nordermole
steht ein Tannenbaum.
Ungeschmückt. Natürlich. Grün.
Je nach Perspektive klein oder groß. Wie der Leuchtturm selbst.
Die Trelche am Anfang der Mole schauen über ihn hinweg aufs Meer. Wenn sie nicht gerade mit den Vorbeigehenden sprechen, so dass man sich überrascht umschaut. Wer war das?
In der Vorderreihe drängen sich kleine Weihnachtsbuden an der Trave entlang bis zum Kreuzfahrtterminal. Deswegen legt auch das Traumschiff nicht an.